Landesamt für Verbraucherschutz (LAV)
Veterinärbehörde für das ganze Saarland. Nimmt Meldungen über tote und kranke Wildvögel und über Erkrankungen bei Geflügel entgegen und veranlasst die Untersuchung.
Konrad-Zuse-Straße 11, 66115 Saarbrücken
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Geflügelpest · Aviäre Influenza · H5N1
Du hast einen toten oder kranken Vogel gefunden? Hier erfährst du, wann ein Verdacht besteht, was du tun und lassen solltest, wen du alarmierst und wie du dich, deine Haustiere und dein Geflügel schützt.
Toten oder kranken Wildvogel melden
Landesamt für Verbraucherschutz (LAV)0681 9978-4500 per E-Mail mit Fotos und Fundortvogelgrippe@lav.saarland.de Meldung vorbereitenDrei kurze Fragen. Danach weißt du, ob ein Verdacht besteht und wen du anrufst.
Diese Anzeichen haben auch andere Ursachen, zum Beispiel Vergiftung oder Botulismus. Ob es Vogelgrippe ist, klärt nur eine Laboruntersuchung. Deshalb gilt: nicht anfassen, melden.
Geringeres Risiko: einzelne tote Singvögel, Tauben oder Sittiche. Werden mehrere an einer Stelle gefunden, bitte trotzdem melden.
Veterinärbehörde für das ganze Saarland. Nimmt Meldungen über tote und kranke Wildvögel und über Erkrankungen bei Geflügel entgegen und veranlasst die Untersuchung.
Konrad-Zuse-Straße 11, 66115 Saarbrücken
Hilft bei Unsicherheit, berät zum Umgang mit verletzten oder hilflosen Vögeln und leitet an die richtige Stelle weiter.
Für verletzte Wildvögel ohne Verdacht auf Vogelgrippe. Bitte immer vorher anrufen und von Krankheitsanzeichen berichten. Vögel mit Verdacht nicht hinbringen.
Bekommst du in den Tagen nach engem Kontakt mit einem kranken oder toten Vogel Fieber, Husten oder eine Bindehautentzündung: Arztpraxis anrufen und den Kontakt erwähnen. Nachts und am Wochenende hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst.
Hat dein Hund oder deine Katze einen toten Vogel gefressen und wirkt krank? Erst anrufen, dann hinfahren – und den Vogelkontakt erwähnen.
Fülle aus, was du weißt. Daraus entsteht eine fertige E-Mail an das LAV – Fotos hängst du in deinem E-Mail-Programm an. Es wird nichts über diese Seite gespeichert oder verschickt.
Katzen können sich anstecken, wenn sie infizierte Vögel fressen oder mit deren Kot in Kontakt kommen. Freigänger sind besonders gefährdet.
Hunde erkranken nach heutigem Wissen seltener, können sich aber ebenfalls anstecken und das Virus mit dem Fell oder den Pfoten weitertragen.
Wellensittiche, Kanarien, Papageien und Tauben im Freigehege vor Kontakt mit Wildvögeln schützen: Volieren nach oben abdecken, Futter und Wasser drinnen anbieten. Bei Erkrankungen sofort die Tierarztpraxis anrufen.
Eine Ansteckung von Menschen ist sehr selten und nur bei engem, ungeschütztem Kontakt mit infizierten Tieren oder deren Ausscheidungen möglich. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sind in Deutschland bisher keine Erkrankungen bei Menschen bekannt geworden. Eier und Geflügelfleisch aus dem Handel sind unbedenklich, wenn sie wie üblich durchgegart werden.
Trotzdem gilt: Kranke und tote Vögel nicht anfassen – sie können auch andere Krankheitserreger tragen.
Stand: Oktober 2026. Diese Seite fasst allgemeine Hinweise zusammen. Maßgeblich sind die aktuellen Anordnungen des Landesamts für Verbraucherschutz.