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TierschutzSaarland

Blutspende für Hund und Katze

Blutspender gesucht

Nach Unfällen, Vergiftungen mit Rattengift oder großen Operationen brauchen Hunde und Katzen oft sofort eine Bluttransfusion – und nicht jede Praxis hat passendes Blut vorrätig. Hier finden Halter, Tierärzte und Tierkliniken schnell Spender in der Nähe.

–Aufrufe aktiv
–davon dringend
–🐕 Hunde
–🐈 Katzen

So kannst du helfen

  1. Aufruf in deiner Nähe findenPasst dein Tier zu Tierart, Gewicht, Alter und Blutgruppe?
  2. Praxis direkt anrufenNicht einfach hinfahren – die Praxis sagt dir, ob und wann du kommen kannst.
  3. Aufruf teilenJeder geteilte Aufruf erreicht weitere mögliche Spender.
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Aktuelle Aufrufe

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Blutspender suchen

Dein Aufruf erscheint sofort auf dieser Seite und auf der Karte. Felder mit * sind Pflicht. Je genauer die Angaben, desto schneller findet die Praxis einen passenden Spender. Bitte sprich den Aufruf vorher mit deiner Praxis ab.

1Tier und Dringlichkeit

Wie dringend? *

Danach verschwindet der Aufruf automatisch.
2Der Patient
3Was muss der Spender mitbringen?

Die Werte sind übliche Vorgaben – bitte nach Rücksprache mit der Praxis anpassen.

Weitere Voraussetzungen

4Tierarztpraxis oder Tierklinik

Hier melden sich die Spender. Name, Adresse und Telefon der Praxis werden öffentlich angezeigt.

Nicht dabei? Einfach unten von Hand eintragen.
Der Standort für die Karte wird aus der Adresse bestimmt.
5Deine Kontaktdaten

Für Rückfragen der Redaktion. Du bekommst per E-Mail die Ticketnummer und einen Link, mit dem du den Aufruf schließen kannst, sobald ein Spender gefunden ist.

Kann mein Tier Blut spenden?

Ein gesunder, kräftiger Hund oder eine gesunde Katze kann mit einer Spende ein Leben retten. Die genauen Vorgaben legt immer die Praxis fest – diese Werte sind übliche Richtwerte.

🐕Hunde

  • Alter etwa 1 bis 8 Jahre
  • Gewicht meist ab 20 bis 25 kg
  • gesund, geimpft, entwurmt, keine Dauermedikamente
  • kein Aufenthalt im Mittelmeerraum oder Südosteuropa – wegen Reisekrankheiten wie Leishmaniose oder Babesiose
  • hat selbst nie Blut bekommen, nicht trächtig
  • ruhig und lässt sich gut anfassen

🐈Katzen

  • Alter etwa 1 bis 8 Jahre
  • Gewicht meist ab 4 kg, nicht übergewichtig
  • gesund, geimpft, entwurmt, keine Dauermedikamente
  • FeLV und FIV negativ – wird vorher getestet
  • am liebsten Wohnungskatzen, die keinen Kontakt zu fremden Katzen haben
  • hat selbst nie Blut bekommen, nicht trächtig

Schnell-Check

Blutgruppen kurz erklärt

🐕 Hund: Wichtig ist vor allem die Gruppe DEA 1. Hunde mit „DEA 1 negativ“ gelten als Universalspender. Hunde haben meist keine natürlichen Antikörper – die erste Transfusion klappt deshalb oft auch ohne genau passende Blutgruppe. Ab der zweiten Transfusion ist eine Verträglichkeitsprobe nötig.

🐈 Katze: Es gibt die Gruppen A (am häufigsten), B (seltener, bei manchen Rassen häufiger) und AB (sehr selten). Katzen haben von Natur aus Antikörper gegen die fremde Gruppe – die Blutgruppe muss deshalb immer passen. Eine falsche Transfusion kann tödlich sein.

So läuft eine Blutspende ab

  1. 1Anrufen

    Ruf die Praxis aus dem Aufruf an. Sie fragt nach Alter, Gewicht und Gesundheit deines Tieres und sagt dir, wann du kommen kannst.

  2. 2Untersuchen

    Dein Tier wird gründlich untersucht. Ein kleiner Bluttest zeigt Blutbild und Blutgruppe – bei Katzen auch FeLV und FIV.

  3. 3Spenden

    Die Entnahme dauert meist 10 bis 20 Minuten. Beim großen Hund ist es etwa ein Beutel (rund 450 ml), bei der Katze nur eine kleine Menge, oft unter leichter Beruhigung.

  4. 4Erholen

    Danach gibt es Wasser und Futter. Ein bis zwei Tage schonen, kein Toben. Eine weitere Spende ist frühestens nach etwa drei Monaten möglich.

Häufige Fragen

Kostet die Spende etwas?

Für den Spender in der Regel nicht. Viele Praxen bieten die Voruntersuchung und das Blutbild kostenlos an – frag am besten direkt nach.

Ist die Spende gefährlich für mein Tier?

Für einen gesunden, ausreichend schweren Spender ist das Risiko gering. Die Praxis untersucht vorher und entnimmt nur so viel, wie ein gesundes Tier gut verträgt. Danach sollte das Tier sich ein bis zwei Tage schonen.

Warum hat die Praxis nicht einfach Blutkonserven?

Blutkonserven für Tiere sind nur begrenzt haltbar und nicht in jeder Praxis vorrätig – vor allem für Katzen und seltene Blutgruppen. Im Notfall geht es oft schneller mit einem Spender aus der Nähe.

Warum zählen Reisen in den Süden?

Krankheiten wie Leishmaniose, Babesiose oder Ehrlichiose können über das Blut übertragen werden – und zeigen sich manchmal erst nach Jahren. Deshalb nehmen viele Praxen keine Hunde, die im Mittelmeerraum oder in Südosteuropa waren.

Mein Tier passt nicht ganz – soll ich trotzdem anrufen?

Wenn nur Kleinigkeiten abweichen, kannst du kurz anrufen und fragen. Bei deutlich zu geringem Gewicht, Krankheit oder Medikamenten bitte nicht – die Praxis braucht ihre Zeit gerade für den Patienten.

Ich bin Tierarzt oder arbeite in einer Klinik – darf ich selbst eintragen?

Ja, gern. Trag einfach die Praxis ein und lass das Feld für den Halter leer oder nutze eure Praxis-E-Mail. Über den Link in der E-Mail könnt ihr den Aufruf schließen, sobald ein Spender gefunden ist.

Wie lange bleibt ein Aufruf online?

Bis zum Zeitpunkt „gebraucht bis“ plus einen Tag, ohne Angabe zehn Tage. Mit dem persönlichen Link kannst du ihn schließen, verlängern oder löschen. Die Redaktion kann Aufrufe ebenfalls bearbeiten oder entfernen.

Kann mein Tier sich dauerhaft als Spender eintragen?

Sprich deine eigene Praxis an: Viele Tierärzte und Tierkliniken führen Listen mit Spendern, die sie im Notfall anrufen. So hilft dein Tier, auch wenn hier gerade kein Aufruf steht.

Übersichtskarte

Alle aktiven Aufrufe am Ort der Praxis.

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